Alle Kurzkommentare


5

Auch wenn ich die 80er Jahre liebe und ein großes Herz für obskure B-Movies habe, so kann ich in dem Fall nicht ganz nachvollziehen, warum gerade diese Corman-Produktion in den USA einen Kultstatus genießt. Die sperrigen, klotzigen Killerroboter auf ihren Panzerketten (Nr. 5 auf Abwegen?) mit ihrem ewig gleichen Abschiedsspruch und ihren mäßig nachträglich ins Bildmaterial eingefügten Laserstrahlen (!), die meistens nur ein winziges Schussloch verursachen, dann aber wiederum einen Kopf zerplatzen lassen, hauen mich nicht gerade vom Hocker - geringes Budget hin oder her. Darum ist der Überlebenskampf in der abgeriegelten Shopping Mall für mich nicht das erhoffte Vergnügen geworden. Da hätte ein klassischer Slasherschurke vom Kaliber eines Jason Voorhees oder Michael Myers viel besser gepasst, auch wenn es weniger originell gewesen wäre.

6

Unterhaltsames B-Movie, das mit einigen gelungenen Splatter-Effekten aufwarten kann. Die noch jungen Darsteller wirken etwas hölzern aber nicht peinlich. Und die dt. Synchro ist auch annehmbar. Die Story bringt uns nichts Neues und verläuft im "10-kleine-Negerlein-Prinzip" ab. Alles in allem ist es doch ein durchwegs gelungenes Werk, das man als Geheimtip für Splatter-Fans bezeichnen könnte. Man muß sich halt bewußt sein, daß man hier einen Horrorfilm aus den 80ern vor sich hat, der mit keiner großartigen Handlung aufwarten kann. Horror-Freaks können ihn sich schon mal anschauen um sich ihre eigene Meinung zu bilden. Ich jedenfalls fand ihn nicht so schlecht. Da hab ich meinen Augen schon was viel Schlimmeres angetan. :-))

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