In den 80er Jahren wurden genau solche Filmchen in Massen auf den Markt geworden. Es gab besonders gute, ganz miese und mittelmäßige und zu Letzteren kann man " Curse " zählen. Dies ist das Regiedebut von Schauspieler David Keith, kein sonderlich toller Einstieg in die Regielaufbahn, angeblich soll hier sogar Lucio Fulci mitproduziert haben.
Story:
Auf einer abgelegenen Farm, beobachtet der junge Zack ( Wil Wheaton ) wie ein Komet einschlägt. Dieser löst sich bald auf und versickert in der Erde. Bald darauf schmeckt das Wasser komisch, die Früchte verfaulen und die Tiere werden zunehmend aggressiver. Durch die Nahrungsaufnahme verwandelt sich auch bald Zack´s Familie in blutrünstige Monster, welche ihm und seiner kleinen Schwester nach dem Leben trachten wollen. Nur Dr. Alan Forbes ( Cooper Huckabee ) kann den Beiden jetzt noch helfen.
Aus der Story hätte man durchaus einen tollen Splatterer zaubern können, doch Regissseur David zieht hier lieber seine eigene Inszenierung durch, doch man hätte sich mal dem Publikum anpassen müssen.
In der ersten Stunde passiert leider fast gar nichts, der Komet, welcher aussieht wie ein zu stark aufgeblasener Wasserball landet auf der Erde. Daneben geht es noch um Zack´s Familie, welche unter dem bösen Stiefvater leidet und um einen Immobieliebhai, welcher sein Geschäft aufbessern will. Diese zwei Handlungsstränge laufen zwar später zusammen, werden jedoch viel zu ausführlich ausgebaut. Daher kommt es zu vielen unnötigen und langweiligen Dialogen, ehe man sich mal wieder dem sich auflösenden Kometen widmet. Bis dieser sich dann endlich mal bei den Lebewesen bemerkbar macht, vergeht knapp eine Stunde, doch dann geht es auch endlich mal rund. Pferde, Hühner und Hunde fallen Menschen an und Zack´s Familie verwandelt sich zunehmend in eitrige Monster. Die F/X sind wirklich gelungen, denn das eklige Make up ist toll geworden. Eklige Pusteln, gelber Schleim, aufplatzende Pickel sehen witzig aus. Gore gibt es leider nur auf Sparflamme und auch der Bodycount ist recht niedrig, doch trotzdem macht das Finale richtig Spass, auch wenn meistens bei den Morden ausgeblendet wird. Für eine FSK 18 Freigabe schon ziemlich schwach, aber mit hohem Ekelfaktor.
Das Geschehen spielt sich größtenteils auf der abgelegenen Farm ab, wo es viele Schlupfwinkel, dunkle Ecken gibt und wo man viele Nebelmaschinen zum Einsatz bringt.
Der Score hört sich toll an, in den 80er Jahren hat man sich hier noch richtig Mühe gegeben.
Die Darsteller sind auch allesamt ausreichend und verkörpern ihre teils schrägen Rollen sehr humorvoll.
Fazit:
Es hapert an der Umsetzung. In der ersten Stunde passiert fast gar nichts und in den letzten 20 Minuten macht man den großen Otto los. Auch die Goreeffekte sind ganz sparsam gesetzt, aber das Make up und die F/X sind wirklich klasse und mit hohem Ekelfaktor. Score, Kulisse sind top, die Darsteller passabel.
Schade, man hätte wirklich was daraus machen können, doch hier regiert die Langweile.