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Halt das, was bei einer Kooperation von Regisseur Jim Wynorski und Produzent Roger Corman herauskommen musste: seichte Fantasy mit vielen leicht bekleideten, wohlgeformten Frauen. War der 1. Teil noch ein durch und durch ernst gemeintes Stück Sword and Sorcery, so kommt dieses Sequel, das kaum etwas mit dem Vorgänger gemein hat und nur vom Titel her ein Nachschlag ist, wie eine bemühte Parodie auf dieses Subgenre her. Der neue Deathstalker ist ein stets wohlgelaunter Sprücheklopfer und erinnert von seiner oberflächlichen, flapsigen Mentalität her eher an einen kalifornischen Surfer als an einen Barbaren. Seine miserabel schauspielernde Weggefährtin ist ähnlich drauf. Der eklatante Mangel an guten Trickeffekten, guten Masken und Fabelwesen (von ein paar müden Zombies mal abgesehen) macht diese Fortsetzung wirklich nicht sonderlich sehenswert für Freunde dieser Filmgattung.
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Der Film hat inhaltlich nichts mit dem originalen Todesjäger von John Watson zu tun, vielmehr handelt es sich bei dieser Pseudo-Fortsetzung um einen typischen Jim-Wynorski-Film, der zwischen spaßigem Billig-Trash und gewollter Parodie hin und her pendelt. Gute Masken-Effekte wie im Original sucht man hier vergebens, dafür gibts jedoch einige recht blutige Splatterszenen zu besichtigen (die in der deutschen Videofassung allerdings geschnitten sind). Die Video-Synchro ist ziemlich platt, hält aber trotzdem ein paar kernige Sprüche parat bei denen man sich ein fettes Grinsen nicht verkneifen kann. Nett sind außerdem die Huldigungen an Klassiker des Horror-Genres (z.B. "Die Nacht der lebenden Toten" oder "Das Pendel des Todes"), die süße Monique Gabrielle, der Soundtrack sowie die Outtakes im Abspann. Fazit: Hirn aus, Bier her und Film ab!