Review

Ich hatte wieder mal Bock auf ein gutes, geiles & spaßiges B-Movie & da dachte ich gleich an Jim Wynorskis Remake von Gesandter des Grauens. Der Vampir aus dem All ist das Ergebnis einer Wette. Wynorski wettete mit Roger Corman, dass er den Film in zwölf Tagen im Kasten habe. Er hat gewonnen.

Der Vorspann ist eine rasante, mit dem Film selbst überhaupt nichts zu tun habende Szenenmontage mit Highlights aus Corman-Produktionen wie Das Grauen aus der Tiefe, Mutant - Das Grauen im All, Planet des Schreckens & ein paar mehr. Sieht man immer wieder gern. Die Story dreht sich dann um einen Außerirdischen, der auf die Erde kommt, um seine sterbende Rasse zu retten. Dafür braucht er Menschenblut.

Die meisten seiner Opfer sind Frauen & fast alle haben pralle Möpse & zeigen sie auch. Hey, der Film ist keine zwei Minuten alt, da tröten schon fröhlich die ersten Hupen. Wynorski weiß eben, worauf es ankommt. Was den Film für mich so toll macht, sind aber zwei andere Dinge.

Es ist die lockere, vergnügliche, spritzige & irgendwie unschuldige Atmosphäre, die viele Filme dieser Zeit hatten & die danach weitgehend verloren gegangen ist. Und das zweite Ding ist natürlich kein Ding, sondern die Hauptdarstellerin, die (inzwischen volljährige) Traci Lords in ihrem ersten "seriösen" Film.

Traci im Negligé, Traci im blauen Bikini, Traci im eleganten Schwarzen, Traci im Krankenschwester-Outfit, Traci mit Handtuch im Badezimmer, Traci hier, Traci da, Traci ist einfach ein Hingucker. Angeblich ist dies auch der letzte Film, in dem sie sich nackt zeigte. Sie hat eine coole, lässige & sexy Ausstrahlung & die Kamera liebt sie, das ist offensichtlich.

Ein rundum gelungenes & sehr sympathisches B-Movie.

Details
Ähnliche Filme