Alle Kurzkommentare


5

Der Original-BEASTMASTER war ein geiles Stück 80er Sword'n'Sorcery-Fantasy. Schon diese späte Fortsetzung aus den frühen 90ern büßt bewusst viel an Atmosphäre und grimmiger Düsternis ein zugunsten von flapsiger Comedy. Der gealterte Marc Singer läuft darin rum wie ein desorientierter He-Man-Verschnitt. Da passt es irgendwie, dass auch er genau wie schon die MASTERS OF THE UNIVERSE in ihrer grässlichen Realverfilmung aus seiner Heimat herausgeködert und in unsere Welt verfrachtet wird. Genau wie der Lundgren-He-Man wirkt auch er wie ein Fremdkörper in Los Angeles und darf sich stammelnd und mit großen Augen über Autos, Rockmusik und Fernsehen wundern. Das ist alles gar zu knuffig und cheesy, aber letztlich kann man dem Film nie ganz böse sein. Trotzdem: Ein Conan würde so ein albernes Abenteuer niemals erleben!

Kritik verlinken oder schreiben
Details
Ähnliche Filme