Jedes Jahr schauen alle die gleichen Weihnachtsklassiker, trotzdem kommen auch mindestens ein Dutzend neue Zeitverschwender raus. In dieser grauenhaften Variante sind wenigstens namenhafte Geisterbahn-Darsteller vertreten, was in der Realität aber auch nur heißt, dass alt und operiert auf jung und talentfrei trifft. Letzteres möchte man aufgrund eines solchen Unfalls von Film auch dem Regisseur unterstellen, bitte gut festhalten, dem Mann der einst "Big Sick" kreierte. Die Wege des Weihnachtsmannes sind unergründlich. So viel strahlende Augen und gleichzeitig so viel Werteverfall. Es muss das eigenständige Genre "Weihnachtsfilm" wirklich geben, als Komödie fehlt hier jegliche funktionierende Gag-Dichte, als Drama werden jegliche anklingende familiäre Reizthemen einfach liegen gelassen. Konsumkritik, Gesellschaftssatire, oder welchen Tiefgang auch immer, gibt es ebenfalls nur in Schneeflöckchen-Größe, für Spannung und Action bitte schnell zu Die Hard schalten. Das war einfach Nichts, und das in allen Belangen.