kurz angerissen
Aus einem traditionellen Weihnachtsfilm über ein Familienwochende im Elternhaus (tatsächlich sogar mit weihnachtlich wirkender Tapete und Küchenausstattung... hier hat das Produktionsdesign vielleicht dann doch ein wenig überzogen) wird ein Solo-Road-Movie. Dafür gibt’s einen Grund, und zwar mütterliche Unzufriedenheit über ein Problem, von dem sonst eher Fußballmillionäre berichten: Fehlende Wertschätzung. Michelle Pfeiffer ist der Motor einer Weihnachtskomödie, die es darauf anlegt, moderne Familienstrukturen zu demontieren und tief liegende Probleme offenzulegen. Die Wege, die das Drehbuch beschreitet, um das zu erreichen, sind aber selten zugänglich und zumeist eher peinlich als komisch. Und wenn man das Gefühl hat, das Komödiantische stehe der Message fast eher im Weg als sie zu unterstützen, dann ist der besinnliche Grundgedanke schnell dahin.