Der neueste Schwarzwald-Tatort im Stile eines Nordic-Noir-Gruselthrillers.
Der beurlaubte Kommissar entdeckt eher zufällig in einem Bauernhaus ein kleines Mädchen, das sich versteckt hat. Die Kleine lebt in ihrer eigenen Phantasiewelt rund um den Wolf und die sieben Geißlein. Im Haus finden sich Blutspuren, von den Eltern feht jede Spur. Im See vor dem Haus entdeckt man dann die erstochene Leiche des Vaters, die Mutter bleibt verschwunden. Die Ermittler versuchen, das traumatisierte Kind zu erreichen, dieses aber wird von Halluzinationen und Visionen geplagt. Fast schon ein Gruselthriller, dessen Konzept sich aber sehr schnell abnutzt. Und so sehnt man sich die Lösung herbei, die dann am Ende das Kind als Täterin präsentiert. Den Vater erstochen weil als bösen Wolf identifiziert, die Mutter erschlagen, weil die könnte ja auch der verkleidete Wolf sein. Dass die Kriminaltechnik das ganze Haus durchsucht, aber nicht die Leiche der Mutter im Keller findet, ist genausowenig glaubhaft wie dieser komplette Nonsens. Dann doch lieber einen echten Nordic-Kruselkrimi schauen, da hat man mehr davon.