Nach dem Tod eines Onkels hört Jim plötzlich immer lauter werdende Glocken schlagen. Dann hört er nichts mehr...
Zu Anfang baut der Film eine schöne creepy Stimmung auf, die mit einfachen Mitteln realisiert wird. Allein die Gehörlosigkeit wird durch einen unterschwelligen, aber deutlichen Pfeifton untermauert, als hätte man einen Tinnitus. Unterstützt wird das durch einen famosen Score.
Aber leider konzentriert man sich nicht auf die Angst, die durch den Verlust eines Sinnes entstehen muss und Jim nimmt das nach einem kurzen Fingerschnippen auch sehr schnell und viel zu locker hin. Die Ablenkung durch einen Schatten genügt bereits.
Danach driftet das Ganze dann in wenig gruseligen Dämonenhorror ab und mündet in einem langweiligen Finale. Was genau da aber abgelaufen ist, die Hintergründe zum Geschen, ist völlig unklar. Nichts wird erklärt oder angedeutet. Hat nur irgendwie mit dem toten Onkel zu tun.
Schade um die vergeudete Grundidee.