Eine junge Frau lebt in Santa Monica ein Leben in täglicher Routine. Als sie eines Abends heim kommt, steht ihre Tür offen, doch in der Wohnung ist niemand. Fortan häufen sich unheimliche Vorkommnisse. Wird sie gestalked?
Stalker sind ein dreckiges, lausiges Pack, gegen das noch immer keine richtige ernstzunehmende Handhabe existiert, solange sie nicht eine beweisbare Straftat begehen. Und da liegt das Problem.
In dieser vermuteten Situation befindet sich die Protagonistin und leidet entsprechend zunehmend unter Angstzuständen. Wir wissen nicht, ob diese berechtigt sind oder ob sie sich das nur einbildet, das bewerkstelligt die Regie recht geschickt. Leider wird das Dilemma auch nicht zufriedenstellend aufgelöst, denn das kleine Thrillerchen plätschert mit einigen Andeutungen, aber gänzlich ohne Höhepunkte vor sich hin und plötzlich ist es zu Ende. Zack, bumm, aus.
Allerdings muss man sagen, dass das alles recht gut gespielt ist, Nervosität und Angst werden glaubhaft rübergebracht. Und außerdem findet die Kamera einige bemerkenswert kreative Blickwinkel, zum Beispiel aus einer Schublade heraus.
Unterm Strich bleibt aber ein nicht sonderlich spannender, höhepunktloser Film ohne Ende. Das wirkt wie ein Fragment, das irgendwann mal vollendet werden sollte, aber nicht wurde.