Sandy und Brad arbeiten in einem Minenschacht und reparieren die Beleuchtung. Als Brad in die Tiefe stürzt, ist Sandys Trauer um ihren Freund groß. Noch größer aber ist ihr Schock, als er verändert und blutdurstig zurückkehrt.
Mein Englisch ist nicht grad überragend, aber meist reicht es, um einem Film zu folgen, so nicht grad im Steve McQueen Style genuschelt wird. Vorliegender Film stammt aus Neuseeland und ich hab aufgrund des Dialekts nichtmal die Hälfte verstanden.
Hat aber auch so halbwegs gereicht.
Liam Carter hat mit seinem Short bei den Independent Shorts Awards 2021 gleich drei Preise eingeheimst, den Gold Award für den besten Horror Film und die besten Visual FX sowie den Silver Award für das beste Editing. Dazu gab es noch eine Honorable Mention für den besten Supporting Actor.
Und das völlig zurecht.
Carter braucht nicht viel mehr als eine top Beleuchtung und eine agile, aber nicht übertrieben wackelnde Kamera, die nah am Geschehen bleibt und einen stimmungsvollen Score, um eine richtig creepy Atmosphäre zu schaffen.
Dass sein Cast zudem noch wirklich fein spielt und die Emotionen fühlbar sind, hilft ihm zusätzlich. Auch die FX sind durch die Bank ganz hervorragend gelungen und toppen locker jeden Asylum-Flick.
Die Story ist einfach gehalten, passt für einen Short, hat aber doch ein klasse Ende inklusive emotionalem Twist, der Zombies, Ghulen der was auch immer Brad da geworden ist, eine kleine neue Facette abgewinnt.
Weniger gelungen sind dagegen die Zweikämpfe, aber darüber kann man locker hinwegsehen. Das allgemeine Tempo ist ziemlich hoch, so dass in den 24 Minuten keine Langeweile auftritt.
Davon möchte ich gerne mehr und bitte mit ordentlicher Synchro sehen.