Review

Sophie erwacht aus einem Alptraum und fühlt sich von einer Kreatur verfolgt. Und diese gelangt ins Haus. Ihr Freund David stellt sich dem Ding entgegen.


Geister und Dämonen werden freilich oft genug in Horrorfilmen bemüht. Viel zu selten kommt dabei etwas gutes heraus. Liam Banks bekommt das aber recht gut hin.


Sein Horror Short spielt nur an einer Location, nämlich im Schlafzimmer von Sophie und David und dem Flur davor. Bis auf wenige Ausnahmen bleibt die Kamera auch bei den beiden Protagonisten, die übrigens sehr sympathisch sind und auch gut gespielt werden.

Die wirklich creepy Stimmung entsteht aber durch das Sounddesign, das schlicht grandios ist. Wir hören, dass da etwas ist, im Haus, Stufen oder Dielenbretter knarzen, das Ding schnauft oder keucht ab und an, während draußen ein Sturm donnert. Bis zum Schluss wird nicht gezeigt, was da kommt und die Spannung steigt stetig, wenn auch nicht ins Unermessliche, aber doch gut spürbar.

Traum und Realität scheinen irgendwann miteinander zu verschwimmen und wie das nun tatsächlich endet, ist etwas interpretationsoffen, aber auf jeden Fall atmosphärisch inszeniert. Viel kann man Banks dabei nicht anlasten, außer vielleicht, dass er keinerlei Erklärungen oder Hintergründe liefert. Warum das alles passiert und das Ding hinter den beiden her ist, bleibt ganz unserer Fantasie überlassen.


Spannende 13 Minuten, nicht innovativ, aber mit gutem Gespür für Spannung und Sound gemacht.

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