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Der Film erinnert an die "Schwarz wie Schnee"-Reihe. Hier wie dort die Location die winterlichen Alpen. Im vorliegenden (Fernseh-)Film ermittelt ein Kommissar mit Hörsturz in einem Serienkillerfall. Die Taten erinnern an eine zurückliegende Mordserie. Damals war ein Killer-Duo aktiv. Der Haupttäter konnte entkommen, seine von ihm verletzt zurückgelassene Geliebte wurde verhaftet und verurteilt. Da man jetzt von einem Nachahmungstäter oder gar dem selben Täter wie damals ausgeht, wird die scheinbar geläuterte Inhaftierte aus dem Knast geholt und als Beraterin an die Tatorte gelassen. Unser Kommissar verliebt sich natürlich, es gibt Sex mit der Gefangenen (welch Klischee!!!) und eine neue Spur zu einer Frau...

Genau, welch Klischee! Nicht gerade sehr realistisch. Aber ansonsten ist der Film eigentlich nicht schlecht. Frederic Diefenthal, den man aus der "Taxi"-Reihe kennt, spielt seine Rolle sehr gut und kommt sehr sympathisch rüber. Visuell ist das abgesehen von den Locations biedere TV-Ware, auch die Spannung bewegt sich auf durchschnittlichem Fernseh-Niveau. Gut ist auch die Geschichte, auch wenn das Ende wenig schlüssig etwas vergeigt wird.

Unterm Strich ein Fernsehkrimi, den man mal mitnehmen kann. Gut gespielt und geschrieben, aber eher behäbig inszeniert.

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