Review

Hach ja, "DIE KLASSE VON 1984" ist ja auch wieder einer dieser Film, bei dem die Meinungen doch arg weit auseinander gehen, so sehen ihn die einen als visionäre Umsetzung einer heute zum Teil schon realen Zukunft, wogegen ihn die anderen einfach nur als schlecht gemachten Möchtegern Thriller bezeichnen.

So eine Kontroverse ist für mich natürlich Grund genug, mir diesen Streifen einmal zu Gemüte zu führen, um mir ein eigenes Bild von ihm zu machen.


Story:
Andy Norris kommt als neuer Lehrer in die berüchtigte Lincoln High School ist jedoch bereits am ersten Tag schockiert, was dort für Zustände herrschen.

So regiert eine Schlägertruppe die Schule, die Lehrer sind entweder Alkoholiker oder haben einfach nicht genügend Mut oder Kraft, sich durchzusetzen und der Direktor verschließt vor der ganzen Situation die Augen und tut die Ereignisse mit: das sind doch nur Kinder ab.

Sofort gerät Norris mit dem Anführer der Gang aneinander, woraufhin die Situation sich aufgrund beidseitiger Aktionen immer mehr hochputscht, bis es zur Vergewaltigung Norris´s Frau kommt, woraufhin er durchdreht und blutige Rache nimmt.


Also ich denke nicht, das es sich bei "Die Klasse von 1984" um ein visionäres Meisterwerk handelt, eher um einen nicht wirklich schlechten aber keinesfalls hochklassigen B-Movie Slasher.

Was mir allerdings wirklich ein Rätsel ist, ist warum er in der Red Edition erschienen ist, denn wenn mal (was selten genug vorkommt) Blut fließt, dann sieht man wegen der schlechten Bildqualität nicht wirklich viel.
Daher hat der Film für mich, zumindest in der Red Edition, wo er doch neben Klassikern wie "TANZ DER TEUFEL" oder "BRAINDEAD" steht, keinerlei Daseinsberechtigung!

Was hingegen wirklich Putzig ist, ist Michael J. Fox, der hier eine seiner ersten Filmrollen abliefert und im Gegensatz zu den Schülern der Gang (die alle gut und gerne Mitte Zwanzig sind) wirklich wie ein Schüler.

Fazit:
Ziemlich unspektakulärer B-Thriller, der nicht wirklich schafft, zu überzeugen!

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