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Harter Tobak, mit zunehmender Laufzeit immer mehr. Mark L. Lester wurde oft ein faschistoides Machwerk vorgeworfen, dabei beschreibt er die Probleme in Form eines White-Trash-Punk-Gang, statt der Latinos und Afroamerikaner. Auf der anderen Seite "Ein Mann sieht rot", und hier ist er Lehrer. Eine einfach gehaltene Dramaturgie und jede Menge Klischees, aber mit den richtigen Hebeln an der richtigen Stelle. Ein bedrückendes Werk, welches seine Kraft eher aus Exploitation, denn nuanciertem Tiefgang zieht. Die Spirale der physischen und psychischen Gewalt erleben nicht nur die Figuren, sondern überträgt sich unweigerlich auf den Zuschauer. Vermutlich geht Eindruck sogar noch über die Laufzeit hinaus, denn die Kontroversen bieten sprengstoffhaltiges Diskussionspotential, wobei bei den Meinungs-Fronten wohl nur absolutes Pro oder definitives Contra aufeinander treffen. Contra wird aber tendenziell eh nicht bis zum Ende der Laufzeit durchhalten, das Finale hat es mehr als in sich, kompromisslose und brutal.

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