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Die Stuttgarter Kommissare haben es mit einem ungewöhnlichen Fall zu tun. Eine verzweifelte Mutter erscheint auf einem Polizeirevier und zeigt den Diebstahl ihres Wagens an, in dem noch ihre beiden Kinder saßen. Das Auto wird schon bald aus dem Fluss gezogen, vom Sohn fehlt jede Spur, die kleine Tochter ist auf dem Rücksitz ertrunken. Die Spurenlage ergibt, dass der Wagen wohl mit Absicht in den Fluss gesteuert wurde, nach der Leiche des Jungen wird gesucht, ein Abdriften des Leichnams wird angenommen. Die Mutter, ein ehemaliges C-Promi-Sternchen, deren Stern sichtbar am Sinken ist, verhält sich merkwürdig, was man aber angesichts der Geschehnisse nicht weiter hinterfragt. Ein anderes Kaliber ist da der Vater, der eine seltsame Teilnahmslosigkeit aufweist und den Fall medial ausschlachtet, um die Mutter wieder ins Boulevard-Rampenlicht zu bringen. Dann taucht ein Erpresserbrief auf...

Wieder so ein Kunstkrimi, der todlangweilig ist und eine völlig überkonstruierte Story mitbringt, die völlig unglaubhaft ist. Der Film ist zwar solide inszeniert und von allen Beteiligten toll gespielt, holt den Zuschauer aber leider überhaupt nicht ab. Im Verlauf der Ermittlung wird die Ehe der Eltern seziert, die seelischen Abgründe hintergragt, nur leider interessiert das nun wirklich überhaupt niemanden. Geradezu todlangweilig, zumindest in der zweiten Filmhälfte, wenn zuviel offengelegt wird und man schnell weiss, wie der Hase läuft. Für Stuttgarter Verhältnisse ziemlich schwach!

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