Handlung:
1999 - die Welt ist inzwischen richtig heruntergekommen. Gangs regieren die Schulen, sozialer Abstieg und Drogen gibt es an allen Ecken und irgendwie gibt es kein Licht am Ende des Tunnels.
Cody, Anführer der Blackhearts, kommt aus dem Knast zurück an die Schule und will fortan sein Leben in den Griff bekommen. Das wird nicht nur durch die Gangs erschwert, sondern vor allem durch die drei neuen Lehrer, die zu drastischen Erziehungsmethoden greifen. Kein Wunder, denn sie sind umfunktionierte Kriegsandroiden.
Meinung:
Actionexperte Mark L. Lester hat bei seiner Quasifortsetzung zum Klassiker "Die Klasse von 1984" alle Register gezogen. Nicht nur, dass er die dystopischen Zustände weiter überspitzt, er ergänzt das Ganze um Sci-Fi-Elemente und eine potentielle Lösung. Anstatt normaler Lehrer sollen Androiden mit adaptiver KI unterrichten. Dass diese natürlich schnell ausrasten und mit den Schülern Krieg anzetteln versteht sich von selbst.
Das gipfelt sowohl in explosionsreichen Feuergefechten zwischen den Banden und Androiden, als auch einigen horrorartig inszenierten Auseinandersetzungen. Natürlich dürfen dabei einige blutige Effekte auch nicht fehlen.
Durch das hohe Tempo, den trashigen Charme, die soliden FX und vielen Action-/Horror-Szenen macht der Film einfach ungeheuren Spaß, ohne im klassischen Sinne gut zu sein. Dann auch noch der Cast mit bekannten Gesichtern wie Stacey Keach, Malcolm McDowell und Pam Grier... was will man mehr von so einem Film? Gut, das gesellschaftskritische Potential bleibt ungenutzt, was hier aber nicht schadet.
Kurzum:
Unglaublich spaßiger Genre-Mix aus Action, Sci-Fi und Horror