Viel habe ich erwartet. Wenig habe ich bekommen.
Dieser Film, gehört mit zu den komischsten die ich jeh gesehen habe. Man kann ihn in keinen Kasten zwängen. Aber zum Inhalt:
SPOILER
Bergmann Schultze wird zusammen mit zwei Kumpeln in den verfrühten Ruhestand versetzt. War das Leben der drei vorher schon eintönig und fad ist es nun gänzlich zum erliegen gekommen. In nicht enden wollenden Einstellungen von schreiender Nichtigkeit müssen wir dem grauen Alltag von Schultze & Co. mitverfolgen.
Als Schultze eines Abend am Radionknopf dreht ertönten fremde Laute. Exotischer Blues aus den Südstaaten den Schultze gleich auf seiner Quetschkommode nachahmt. So gut das er tags drauf zum Psychiater (!) geht weil er denkt jetzt gehts los. Auf dem an Piefigkeit kaum zu überbietendem Schützenfest (?) kommt seine Neger Mukke garnicht gut an, allerdings beschließt der Musik Club, dem Schultze angehört, ihn zu den Club Brüdern nach Amerika zu schicken. Also fährt Schultze nach Amerika.
Wer glaubt jetzt gehts los hat sich sowas von geschnitten! Das gleiche in grün! Es passiert nichts! Schultze geht auf Volksfeste, tuckert mit einem Boot (woher zum Geier hat der das??) durch die Sümpfe der Südstaaten, lernt eine sehr freundliche Einheimische kennen und ist dann TOD. Ja genau! Eben noch in den USA jetzt wieder in seinem Spießer Städtchen, eingeäschert, unter der Erde. Bums, aus die Maus!
Also mal ehrlich was bitte soll das sein? Ich liebe künstlerisch anspruchsvolle Filme aber hier habe ich nach der Nadel im Heuhaufen gesucht. Es passiert nichts und das mit einer solchen Beständigkeit das man es kaum fasst. Pure Langeweile. Kein Lichtblick, kein bisschen Pepp. Naja OK seien wir ehrlich die schräge Heimbewohnerin hat mich amüsiert, aber diese stirbt ja leider.
FAZIT: Muss man echt nicht gesehen haben.