vmann gets the blues!
Hocherfreut von den vielen positiven Kritiken und dem Glauben 'mal wieder einen interessanten deutschen Film zu sehen, ging ich ins Kino und konnte es nicht glauben, wie schlecht der Film doch ist!!!
Story: Schultze (Horst Krause) kriegt den Blues, weil er im Vorruhestand nicht wirklich etwas mit seinem Leben anfangen kann. Alles ist ziemlich trostlos. Aber er spielt gerne Quetschkommode und das findet er schön. Nachdem er ein flottes Lied im Radio gehört hat, kommt er später dazu in den USA den Blues zu suchen und der geneigte Zuschauer darf/muß sich das mitansehen. Weitere Details spare ich mir.
Ich habe wirklich, wirklich nicht mit einem Actionkracher gerechnet und das ist auch ok so, aber dieses Schneckentempo indem alles erzählt wird macht einen wahnsinnig!!! Endlos lange und nichtssagende Kameraeinstellungen, schlechte Schauspieler, abgesehen von Horst Krause (der versucht sein Bestes und das erkenne ich auch an!) und ein dämlicher Plot machen den Film zur Höchststrafe! Anscheinend versuchte der Regisseur mit seinen überhaupt nicht komischen Gestalten und deren reduzierten Dialogen so etwas wie ein "Helge-Schneider-Feeling" zu erzeugen. Dies misslang ihm gänzlich. Ich sage nur: die steppende Kneipenbedienung. Unerträglich! Ich würde gerne wissen, wie man den Film auch nur ansatzweise als gut bezeichnen kann.
Fazit: Wenn man Probleme mit dem Einschlafen hat, sollte man sich dieses Machwerk auf jeden Fall ansehen! Ein seeliger Schlaf stellt sich mit Sicherheit nach kurzer Zeit ein.
2/10 Punkten, weil Horst Krause passabel ist.
Leute, schaut euch lieber die Filme von Mike Leigh an, der weiß wie es geht!