Review

Walmanipulation

Schöne Menschen, leichte Meeresbrise, die Sonne strahlt, die Frisur sitzt, Sixpacks hinter den Ray-Bans, Traumas im Rückspiegel, Gedanken in der Hose, die Cocktails in der Hand, Haie weit weg. Der Tag am Meer von unseren zwei (attraktiven aber höchst unsympathischen!) Ladies könnte perfekt sein. Wäre da nicht dieser "fiese" Killerorca, der die beiden ins Visier genommen hat und der sich scheinbar für Jahre in der Gefangenschaft rächen will...

Free Willy free wheelin'!

Ein gutes Stück die Temu-"Doppeltes Lottchen"-Version von "The Shallows" nur mit einem Wal statt einem Hai... "Killer Whale" ist Tierterror der taubsten Sorte. Weder Trash noch halbwegs guter Film. Einfach öde, spröde und ugly wie die Nacht. Und das bei Wetter wie aus dem Neckermannkatalog. Die Landschaft schreit nach Green Screen, die Damen sind unfassbar talentiert darin ätzend rüber zu kommen, dem Wal fehlt gänzlich Gewicht und Grauen, die Dialoge sind übel aus der Retorte und der Schnitt könnte wahrhaftig von einer künstlichen Intelligenz kommen. Ebenso wie der kaum spürbare Spannungsbogen und der Klischeebandsalat. Im Grunde ist das noch weniger "unterhaltsam" als Asylumtrash. Porentief inkompetent und frech dahingerotzt. So einen Stuss darf man auch in der Kritik mal härter angehen. "Killer Whale" macht keinen Sinn, keinen Spaß, keinen froh. Dagegen wirken selbst die dümmeren Szenen aus "Jurassic Park: Rebirth" wie Einsteins Memoiren. Flossen weg!

Fazit: Egal ob Haie oder Wale... Hauptsache Spanien! "Killer Whale" stinkt übel vom Kopf abwärts. Was für ein dummes Dumpsterfire!

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