Review

Code 46

Achtung: Spoiler!

Tim Robbins spielt in diesem futuristischen Film William. In der Zukunft sind ganze Städte aufgeteilt, und um in sie hinein zu kommen, benötigt man kleine Ausweise. In der zentralen Ausgabestelle sind einige illegale Kopien ausgegeben worde.

William verliebt sich in Maria, die in einer der besonderen Zonen lebt. Beide lieben sich, und am nächsten Tag muß William zurück, um seinem Chef bericht zu erstatten.

Er kehrt zurück, um Maria nochmal zu sehen. Sie ist inzwischen in einer Klinik interniert worden, die ihr Gedächtnis gelöscht und die Schwangerschaft aus der Liebelei von beiden beendet hat. Der Grund: Code 46 verbietet Beziehungen und die Früchte daraus für bestimmte Personen.

Alles endet tragisch: am Ende sehen wir Maria durch die Wüste laufen. Als Strafe wurde ihr Gedächtnis nicht gelöscht, im Gegensatz zu William, der zu seiner Frau zurückkehr, mit einer Gedächtnislöschung. Maria ist ausgestoßen.

Diese Endszene ist meines Meinung nach besonders gelungen, und geht auch voll aufs Gemüt. Auch der Rest kann überzeugen, auch wenn der Regisseur bei den Bettszenen einiges bietet, daß, außer der Erotisierung des männlichen Zuschauers dem Film nichts nennenswert Neues hinzufügt.

So ist auch die Message der Einteilung in genetische Gruppen, die in Zukunft stattfinden soll, nicht übertrieben dargestellt. So gibt es keinen Big Brother, der alle überwacht und Maria zeigt sich selber bei der Behörde an. Das tut dem Film gut.

Ebenso ist die Ausstattung gut gewählt, nicht zu futuristisch, düstern und unmenschlich.

Fazit: Leise Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen, die genetisch gar nicht zusammenein dürften.

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