Review

kurz angerissen*
erstmals veröffentlicht: 30.12.2012

Nettes kleines Whodunit, ein typischer Schizo-Thriller nach Hitchcock-Schablone mit der typischen vertrauten Mietshausvertrautheit. Aufwändige, freischwebende Kamerafahrten geben der Vertrautheit auch stilistisch ein Gesicht, budgetbedingt wird man durch die ambitionierten Freiflüge aber etwas aus der Atmosphäre gerissen, denn man erkennt ziemlich deutlich, dass die Bretter und Rohre zwischen den Hauswänden computeranimiert sind. James Caan kann auch mal hilflos und schüchtern sein, allerdings macht der Film keinen Hehl daraus, dass mit dem verschlossenen Hausmeister etwas nicht so ganz stimmt. So geht der Plot wenig überraschende Umwege über aufgebauschte Plottwists, die das seltsame Mietshaus und dessen Bewohner wieder in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen. Kann man sich mal gut geben, gehört aber in die Stephen-King-B-Movie-Ecke zu den anderen Filmen, die man sich nicht mehr wieder ansehen wird.
(4.5/10)

*weitere Informationen: siehe Profil

Details
Ähnliche Filme