Hier werden Impressionen eines Zoo vor und während Publikumsverkehrs mit Sixties Jazzmusik unterlegt.
Leider passen die Bewegungen und das Verhalten der Tiere und Menschen zu keinem Zeitpunkt irgendwie zu den musikalischen Klängen. Da läuft nichts im Takt, Bewegungen werden nicht instrumental begleitet, da wurden offensichtlich ein paar anno dazumal aktuell oder hip klingende Jazzstücke auf eine Abfolge von Bildern geschraubt, nichts weiter. Diese Jazzklänge, so man kein Freund von Disharmonien und quietschenden Instrumenten ist, ist auf Dauer der gut 19 Minuten Laufzeit kaum zu ertragen, was zudem mangels einer Restaurierung des Films durch die schlechte Tonqualität auch nicht besser wird.
Die Sterne heimsen die Bilder ein, die letztlich aber auch nur durchwachsen sind. Einerseits gibt es da diverse schöne Einstellungen vom Sonnenaufgang im Zoo und eine Menge Bilder von Tieren zu sehen. Letztere sind nice, einen faul umkippenden Bären oder aufmerksam knabbernde Präriehunde sind letztlich aber aber auch nichts Herausragendes. Die Menschen der 60er Jahre verbreiten einen gewissen Zeitkolorit, aber die vielen laufenden Füße, die das Projekt in Verbindung mit der Musik vermutlich künstlerisch erscheinen lassen sollen, nerven letztlich nur.
Lieber nochmal Die lustige Welt der Tiere anschauen. Läuft länger, hat man aber auch deutlich von.
Abgesehen davon, dass man hiermit einen auf Letterboxd extrem selten gesehen Film vor Augen hat.