Review

Mehr, härter, satanistischer!

Fast etwas schockierend ist es, dass es fast 7 (!) Jahre gebraucht hat für ein Sequel des flotten Genrehits "Ready or Not". Aber es sind halt nicht mehr die 80er. Oder dass das überhaupt sieben Jahre gewesen sein sollen. Aber and'res Thema. Jetzt ist "Ready or Not 2" jedenfalls da und setzt direkt nach dem Original an, warum auch nicht, ist die wundervolle Samara Weaving doch null gealtert, und lässt die "Braut" in ein feuchtfröhliches "Rematch" antreten gegen weitere, noch höhere Mitglieder der satanistischen, nun weltweit vernetzten "Familie"... Diesmal mit ihrer Schwester im Schlepptau.

Das doppelte Splatstickchen

"Ready or Not 2" geht fast schon auf Nummer sicher und legt überall ein, zwei, drei Schippen drauf. Mehr ist natürlich nicht immer besser. Aber mehr ist nunmal... mehr. Und wer also das Original gerne geguckt hat, bekommt hier die natürliche Fortsetzung. Mehr Stars, mehr Splatter, mehr Satanisten. Mehr Spaß? Nicht unbedingt. Aber immer noch genug. Für mich zumindest. Und wie könnte ich auch ein Trio a la Gellar, Weaving und Newton nicht bezaubernd finden? Oder Elijah Wood und David Cronenberg? Genau, das wäre Frevel. Erst recht nicht, wenn alle dabei so gut drauf sind. Also beginnt eine krachende, kaum mehr ernst zu nehmende Menschenjagd mit ungeniert comichaftem Augenzwinkern, guter Chemie der beiden Leading Ladies und ohne wirkliche Längen. Am ehesten noch etwas langweilig in seiner sicheren Splattrigkeit und "Mehr ist mehr"-Attitüde. Aber so richtig lasse ich das nicht zählen als Kritik.

Doppelt prellt besser

Fazit: Ein wilder, heißer Ritt und ein gutes Sequel! Wer den Erstling mochte, kommt auch hier auf seine Kosten. Wer nicht, der muss das natürlich nicht gucken.

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