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Eine Frau lamentiert um den Tod ihres Mannes und ihr vergeudetes Leben und erhofft sich ein Zeichen von ihrer angebeteten kosmischen Entität. Sie bekommt mehr, mehr als ihr lieb ist.
Erneut inszeniert Matt Sears seine Frau oder Mutter (idk) Renee Sears in einem kleinen kosmischen Horror, der langsam und undurchsichtig anfängt, zum Ende hin aber eine schöne Atmosphäre aufbaut. Zudem ist der Film, insbesondere die kosmischen Sequenzen, optisch sehr ansprechend und die Tricks fein gemacht.
Dennoch will die kurze Geschichte nicht gleich in Fahrt kommen, was vielleicht auch an der Protagonistin liegen mag, die sich zwar müht, deren Spiel aber durchweg leicht künstlich wirkt. Der von Sears geplante Spannungsbogen baut sich zu langsam auf, wobei das Ende dann doch angemessen erscheint und funktioniert.