Eine Gruppe von Freunden möchte in Afrika einen schönen Abenteuerurlaub erleben. Sie haben sich in Afrika den Zambesi Fluss mit den gefährlichsten Stromschnellen der Welt ausgesucht, den sie mit einem Schlauchboot bezwingen wollen. Als Führer besorgen sie sich einen ehemaligen Söldner, der dort Touren macht. Doch der hat gerade einige Probleme mit den Einheimischen, die ihnen sogar bei der Tour folgen. Es kommt schließlich zu einem Mord, der die ganze Tour auf den Kopf stellt.
Kopf ist das richtige Wort, um die überraschende Wendung zur Hälfte des Films zu erwähnen. Ein abgeschnittener Kopf brachte die Story in eine ganz andere Richtung. Man sollte vorher nicht den Inhalt lesen, oder Trailer und andere Infos zum Film schauen. So wirkt dann die überraschende Wendung am besten. Jedenfalls war es bei mir so. Als Erfahrener B-Movie Fan dachte ich, ich weiß schon wie der Hase hier läuft, doch es kam ganz anders.
Davor wirkt der Film vielleicht ein wenig unspannend, weil er sich viel Zeit lässt für die Charaktere und den Fluss. Man bekommt aber zwischendurch immer wunderschöne Zeitlupenaufnahmen des Schlauchboots im wilden Wasser zu sehen. Durch die gut gemachte Stromschnellen Action, wirkt er sogar hochwertiger als ein B-Movie. Es erinnert mich an den Hollywoodfilm, „Am wilden Fluss“.
Hier bekommt man nicht nur jede Menge Fluss Action geboten, sondern auch ein paar kurze blutige Schießereien.
Etwas enttäuschend finde ich das Ende. Spannend ist es, aber könnte etwas spektakulärer sein.
Eine sehr schöne Entdeckung im B-Movie Bereich, die etwas Abwechslung durch die schönen Stromschnellen Kulissen in Afrika bietet.
Fazit: Sehenswerter B-Movie mit tollen Wildwasserkulissen und schöner Zeitlupenaction.