ZooBall: Goats gone wild!?
Sony Animation hat einen legendären Lauf, arbeitet international geschickt über Ländergrenzen hinweg zusammen und hält gefühlt qualitativ sowie monetär die Filmsparte des Konzerns fast im Alleingang am Laufen. Und nun kommt mit "G.O.A.T." der nächste weltweite Banger, der Basketball und Underdogstories zwar ganz sicher nicht neu erfindet, aber ansonsten sehr viel richtig und einfach Spaß macht. Erzählt wird von einer begabten Ziege, die (eine Form von) Basketball liebt und auch enormes Talent in dem Sport hat, allerdings nicht allzu hoch gewachsen ist. Doch schnell zeigt sie ihrer Gesellschaft der Tiere und ihrem Lieblingsteam, dass Größe nicht alles ist...
Steph, bist du's?!
Glaub an dich. Größe ist nicht alles. Bleib dran. Training zahlt sich aus. Spiel fair. Und so weiter und so fort. In Sachen Messages und Inhalt und "Überraschungen" ist "G.O.A.T." sehr sicher gespielt und überhaupt nicht neu. Aber wenn man filmisch so gut dribbelt, so lässig dabei ausschaut und einen genau richtig abholt, mitreißt und umdunkt, dann bin ich dem Ding für seine Formelhaftigkeit keine Minute böse. Ich mag die Synchronsprecher (im O-Ton), ich mag die knallige Optik, ich mag den hip-hoppigen Soundtrack, ich mag Basketball. Ich mag "G.O.A.T.". So einfach kann das sein. So gut kann internationale Koproduktion gehen. So effektiv gehen sogar Klischees noch. Manch ein Joke ist etwas kindisch und manch eine Produktplatzierung war mir zu in my face. Aber ansonsten gebe ich einen dicken Daumen hoch.
Fazit: In Sachen Storyoriginalität sicher kein Allstar. Aber stilistisch, von seinem Tempo, seiner Coolness, seiner Effektivität und seiner Optik ein echter Slamdunk! "Space Jam" meets "Zootopia" meets "Into the Spiderverse". Eine der positiven Sportfilm- und Animationsfilmüberraschungen des Jahres!