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Wer ist hier die Maschine?!

Jetzt wiederholen sich schon die Netflixtitel... Nachdem vor fast zehn Jahren eine gleichnamige Kriegssatire u.a. mit Brad Pitt beim Streamingmarktführer lief, kommt nun ein reinrassiger Sci-Fi-Actioner unter dem Titel "War Machine", in dem Alan Ritchson eine versprengte Rangereinheit anführt, die sich einer tödlichen, transformerartigen, riesigen Monstermaschine gegenübersieht, die ihnen technisch und tödlich hochhaushoch überlegen ist...

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"War Machine" vermischt alte Actiontugenden mit neuerer Technik - und das funktioniert einigermaßen effektiv. Ein Actionbrett, brutal und simpel. Die außerirdische Killermaschine sieht schnieke aus, Ritchson hat jetzt schon mehrfach seine "Leading Action Man"-Qualitäten bewiesen und wird nicht umsonst als kommender Batman heiß gehandelt, es explodieren ganz schön viele amerikanische Soldaten oder zumindest Teile von ihnen. Und spätestens nach dem etwas trägen ersten Drittel hangelt sich der sicher auch leicht trashige Actioner von einem krachenden und adrenalintreibenden Setpiece zum nächsten. Konsequent und trocken. Am Anfang braucht's wie gesagt etwas Zeit um in die Gänge zu kommen, die Farbpallette ist insgesamt tragisch grau und nicht jeder Computereffekt sitzt perfekt. Das Actionrad wird hier ganz sicher nicht neu erfunden. Aber "War Machine" geht trotzdem ganz gut und stumpf durch. Flach, feurig, fahl. 

Fazit: Aufgeblasen, actionreich, altmodisch. "War Machine" macht seine Sache dumm - aber nicht schlecht!

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