Review

Man muss es sehen, um es glauben zu können. Ein solcher Film in einer solchen Zeit, ein derart unverblümtes und unverschämtes Werben der sinnbefreiten Kriegsindustrie um verlorene Seelen oder zumindest hoffnungsvolle junge Menschen. Nun ja, eben vielleicht gerade jetzt. Völlig ironiefrei wird Entmenschlichung und Selbstaufgabe für die sogenannte Sache verherrlicht. Hier ist es ein Fantasie-Gegner, aber in der Realität wird sich immer einer finden lassen. Das ist das erste Viertel. Wenn es ernst wird, sehen wir ein mäßiges Predator-Remake ohne kultige Einzelcharaktere und mit einem Transformer statt klassischen Alien-Monster. Das mag kurzweilig anmuten, aber sollte man den Kopf einschalten, wird einem übel, denn die Ideologie der Einführung macht auch jetzt keine Pause. Drum Kinder, lasst euch sagen:
Verluste sind egal, weiter voran!
Der Krieg endet erst mit dem Tod!
Ihr seid nur Nummern und es zählen nur Gehorsam und volle Hingabe!
Nur die Stärksten kommen nach Walhalla oder wohin auch immer!
Aufrüstung und totale Mobilmachung jetzt, es gibt genug Feinde, die vernichtet werden müssen!
..und so weiter. Erinnert an große deutsche Propaganda-Kunst der 40er Jahre, da soll nochmal jemand etwas sagen.

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