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Heroic Bloodshed Drama, dass sich mehr als andere Vertreter des Genres auf das Melodramatische konzentriert, dieses aber recht gut löst und drumherum genug Konfliktstoffe aufbaut, damit auch die Actionszenen nicht aus der Luft gegriffen wirken.
Die eigentliche Geschichte - aus dem Gefängnis entlassener Vater sucht seine Tochter und schliesst Freundschaft mit einem Waisenhausmädchen - mag für Hardcore Leute wenig erquicklich sein und den Film dann arg in die Länge ziehen. Sobald man sich darauf einlässt muss man zugestehen, dass die Personen und ihre Sorgen ernst genommen werden [ Drehbuch: Wong Kar Wai ], und auch schauspielerisch die jeweiligen Szenen und Emotionen überzeugend herübergebracht werden.
Wen das nicht oder weniger interessiert, hat sicherlich ein kleines Problem, da sich schon mal 45 min am Stück nur darauf fokussiert wird. Das es sich bei dem Vater um einen früheren Gangsterboss handelt, der jetzt langsam wieder in den Machtkampf hineingezogen wird, spielt erstmal keine Rolle, ebensowenig wie Andy Lau, der ganze 2 Auftritte hat. Simon Yam selbst kommt auf kaum mehr Szenen, beide sind aber entscheidend in dem Film und überzeugen auch.
Hauptdarsteller Alan Tang selbst agiert in allen Belangen souverän; erinnert öfters an einen gereiften Chow Yun Fat.
Die fälligen Actionszenen dann sind allesamt wuchtig inszeniert, meistens zeitlupengetränkte Shootouts, wobei der Showdown in seinen 10min ähnlichen Sequenzen in A BETTER TOMORROW 2 oder FLAMING BROTHERS in Sachen Bodycount ohne Probleme Konkurrenz leisten kann.

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