Review

The Breakdead Club

Eine Gruppe von recht tristen und schon vor der Katastrophe mies gelaunten Teenagern trifft sich in "This Is Not A Test" während einer Zombieapokalpyse in der Schule - und muss sich natürlich nach den typischen Regeln des Subgenres verbarrikadieren, der Lage bewusst werden, zusammenraufen und verteidigen...

Für Zombieallesgucker

Ich glaube das nennt man dann wohl "kanadische Genrestangenware", wenn einem "This Is Not a Test" das zehnte Klischee und das fünfzigste bekannte Zombieapokalypsenbild um die gelangweilten Ohren pfeffert. Ob jetzt Teenager oder Terror, ob Schule oder Heim, ob Zombies oder Infizierte, ob Kanada oder USA, ob Hektik oder Hunger... so richtig spielt nichts von all dem mehr eine Rolle. Das knabbert mir nichtmal mehr ein halbes Ohr ab. Teenageangst mit minimaler Kante. Young Adult-Untotensnack ohne Belang. Absolut nichts Weltbewegendes. Selbst im eigenen Subgenre. Müde und monoton. Turnhalle und Tatütata. Suizidgedanken und Selbstläufer. Gewaltspirale, Gekreische und Gematsche. Laaaangweilig. Regisseur Adam MacDonald scheint nach den eigentlich echt vielversprechenden "Backcountry" und "Pyewacket" ein gutes Stück sein Mojo verloren zu haben...

Geprägt von einem tiefen Misstrauen zu Erwachsenen

Fazit: Ziemlich generischer und austauschbarer Zombie-Betthüpferl ohne eigene Ideen und mit nur einer sehr zahmen Spannungsschraube, wenn man das überhaupt so nennen mag. Nicht mies, aber tief im durchschnittlichen Mief. Ausgetretene Pfade, braun-graue Farbpalette, halbgare Charakterzeichnungen, beliebiges Zombiedesign, depressive Stimmung, harte Rocksongs, wenig echte Bedrohung... Vielleicht ist das kein Test, aber "bestanden" sieht in meinem Buch dennoch anders aus. 





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