Der junge, beruflich unbeleckte Lebemann Bart Cordell (Jean-Paul Belmondo) erbt nach dem Tod seines Vaters ein gigantisches Imperium, dessen Geschäfte er weiterführen und gegen italienische Neofaschisten verteidigen muss…
Nur scheinbar hält Regisseur Philippe Labro seinem mit unerschöpflichen Geldmitteln und weitreichenden Machtbefugnissen ausgestatteten Helden einen kritischen Spiegel vor; tatsächlich idealisiert er Cordells großtuerisches Auftreten als liebenswerte Verzeihlichkeit eines unerfahrenen Jungspunds, der sich unter dem Druck der Notwendigkeit zum verantwortungsbewussten Souverän von überragender Aufrichtigkeit, tadellosem Anstand und weltkompatibler Vaterlandsliebe mausert – ein durchsichtiger Versuch, dem Publikum ein säuerliches Konzentrat überholter Tugenden aufzutischen, das in Sättigung und Widerstandskraft unwahrscheinliche Bestnoten erzielt. Die nationalistische und aristokratische Selbstüberzeugtheit des Filmes hinterlässt nicht nur einen unangenehmen Nachgeschmack, sondern raubt dem gegen jede Krise gefeiten Heldenmarsch auch jede Spannung, eine doppelte Unzulänglichkeit, die die formal lässige, mitunter originelle Inszenierung kaum aufwiegen kann.