Review

Die Zerstörer
Eliminators sind verschiedenste Superhelden, die gemeinsam einen verrückten Wissenschaftler stoppen müssen … Trash aus den 80er …

Story:
Der todgeglaubte Professor „Abbott Reeves” (Roy Dotrice) hat sich mit seinem Assistenten „Dr. Takada“ (Tad Horino) in den abgeschiedenen Dschungel von Mexiko zurückgezogen. Hier verfolgt er als Wissenschaftler seine Pläne, um die Weltherrschaft an sich zu reißen. Um diese zu verwirklichen, kam ihn der mit seiner Propellermaschine abgestürzte Pilot nahe seinem Forschungslabor wie gerufen. Aus diesem schuf er den „Mandroid“ (Patrick Reynolds) um ihn mit einer Zeitmaschine in die alte Römerzeit zu schicken.

Professor „Abbott Reeves” benötigt den „Mandroid“ nun nicht mehr und gibt seinem Assistenten den Auftrag diesen zu zerstören. Das passte weder „Mandroid“ noch „Dr. Takada“ nicht, sodass dieser bei der Flucht verstarb. „Mandroid“ konnte entkommen.

Die hübsche „Nora Hunter“ (Denise Crosby) hilft jetzt dem „Mandroid“. Gemeinsam wollen sie Professor „Abbott Reeves” stoppen und seine Pläne vereiteln. So machen sie sich auf zurück nach Mexiko. Hier holen sie sich Unterstützung von einem Dschungelhelden der für sie „Harry Fontana“ (Andrew Prine) wird. Das Vorhaben gestaltet sich aber nicht so einfach, denn sie werden gejagt. Das Mannsweib „Bayou Betty“ (Peggy Mannix) und Biker „Ray“ (Peter Schrum - bekannt aus Terminator 2) sind ihnen stets auf den Versen. Was für ein Traumpaar *g*

So werden sie auch noch von „Steinzeitmenschen“ belästigt und treffen schließlich noch auf den „Ninja“ „Kuji“ (Conan Lee) der, der Sohn von dem verstorbenen „Dr. Takada“ ist und nun auch Rache nehmen will. Gemeinsam stellen sie nun den verrückten Professor „Abbott Reeves”, der unbedingt ins alte Rom will, um als „Kaiser Cesar“ die Welt zu regieren …

Was für ein Film? Das ist eine kleine Trash Perle, die leider oft unterschätzt wird. Denn der Streifen macht, obwohl er übelst billig ist, richtig Spaß. Allein die vielseitigen und überhaupt nicht zusammenpassenden Charaktere zu beobachten macht Fun. Roboter, Steinzeitmenschen, römische Centurios, Ninjas, Abenteurer, Biker, Wissenschaftler und ne sexy Frau alle gemeinsam auf den Bildschirm zu bringen ist schon crazy *g*

Regisseur „Peter Manoogian“ hat es drauf lieblichen Trash auf die Leinwand zu zaubern, der zwar billig ist aber Spaß macht und gut unterhält. (siehe z.B. Arena)

Die schauspielerische Leistung ist für das Filmchen so weit in Ordnung. Natürlich ist „Denise Crosby“ eine echte Augenweide und wirkt hier echt sexy. „Peter Schrum“ passt schon von seinem Äußeren gestallt perfekt in die Rolle, genau wie bei „Terminator 2“. Diese Rollen stehen ihm einfach. Immer schön mit nem Gewehr in der Hand. Als weibliches Ebenbild hat man sich für „Peggy Mannix“ entschieden und das war ne gute Wahl, wie ich finde.

Spannung baut der Film nicht wirklich auf, dafür etwas Abenteuerromantik und ne Portion Action zu billigen Effekten (Laserstrahlen, Explosionen und Co.). Es ist halt 80er Trash für eingefleischte Fans. Neuzeit Effekt und Anspruchsfanatiker sollten lieber einen Bogen um den Film machen. Mir hat er einfach Spaß gemacht und hat mich gut amüsiert. Für den Einstieg ins Trash Genre ist dieser Streifen bestens geeignet. Es ist fast schon ein Skandal, dass es hiervon noch keine deutsche DVD-Veröffentlichung gibt.

Fazit:
Billig, albern, übertrieben aber absoluter Filmspaß für Trash Liebhaber der 80er. Von mir gibt es für die kleine Perle satte 8/10

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