Alle Kurzkommentare


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Kann man nicht erklären, muss man sehen! Nein, man kann keinen Film erklären, der sich aus komplettem Blödsinn zusammensetzt und dann immer noch keinen Sinn, aber eine Menge Spaß ergibt. Man kann nur sagen, dass dieser Film Kult war und ist und auch, wenn er vielleicht nicht in der besten Qualität rüberkommt (hallo, er ist aus den 70ern) so sind viele Gags und Satiren doch zeitlos. Nehmen wir als Beispiel nur das Auto, das den Fahrer nervt, weil es ihn per diverser akustischer Signale vor diversen Dingen warnen will. Auch nicht anders, als gut gelungene Satiren auf Navis heutzutage. Oder Sex nach Anleitung. Oder, oder, oder … Die Art des Humors ist zwar oft ziemlich unter der Gürtellinie, aber dennoch irgendwie auf den Punkt gebracht. Wie gesagt, selber schauen - unbedingt!

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Kult der „obersten“ Kajüte oder vielleicht doch der untersten? Nein, damit ist nicht gemeint, dass man hier auf oberstes Niveau trifft. Im Gegenteil, wer ein Problem mit Humor hat, der auch mal unter die Gürtellinie trifft oder mit schlüpfrigen Dingen, oder ganz und gar (politisch) inkorrekten Szenen, der sollte hier vielleicht nicht reinschauen. Oder vielleicht gerade dann, denn Kentucky Fried Movie hat schon so einige „bekehrt“. Gibt ja auch so Filme, die man sieht und man denkt sich sehr genervt „Was für ein Scheiß“ und „Warum zum Teufel lachen die sich grad alle scheckig“, aber dann schaut man ihn selber zum zweiten Mal (entweder, weil grad nichts anderes läuft, man eine masochistische Ader hat oder jemand ihn zum Video-Abend mitbringt) und plötzlich bekommt man selbst vor Lachen Muskelkater. Ist mir so gegangen und daher kann ich jedem nur empfehlen: Gebt dieser total chaotischen Ansammlung von Schwachsinn eine Chance, oder auch zwei.

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Diejenigen, die auch „die nackte Kanone“, „Top Secret“, „Die Reise in einem verrückten Flugzeug“ und ähnliche Film der Regisseure mag, der wird hier auch auf seine Kosten kommen. Zwar gibt es keinen wirklichen roten Faden, da hier doch unterschiedlichste Sketche aneinandergereiht werden. Dies ist meiner Meinung aber total egal, da es hier ja eh nur ums lachen geht. Und ich hatte viel Spaß!!

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Eine frühe Spoof-Komödie, die durch ihre episodenhafte Struktur sehr zerrissen wirkt. Selbstredend schwankt die Qualität der einzelnen Sketche ganz gewaltig. Während einige der kürzeren Segmente richtig stark geraten sind und gerne noch etwas ausgebaut hätten werden können, zieht sich das mit Abstand längste Kapitel - eine Verulkung von Bruce Lees Kung Fu Klassiker DER MANN MIT DER TODESKRALLE - wie Kaugummi und ist humormäßig echt schwach auf der Brust. Dadurch, dass vorwiegend populäre Kino- und TV-Genres der 70er Jahre durch den Kakao gezogen werden, wie etwa Eastern, Katastrophenfilme, Sexploitation, Blaxploitation, Late Night Talks, Lehrfilme und Justizserien, was damals natürlich auch Sinn machte, hat der Zahn der Zeit an vielen Gags besonders unbarmherzig genagt. Man hat darum zu vielen Passagen kaum noch Bezug und findet sie höchstens wunderlich.

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Da sind schon glanzvolle Namen zu lesen, richtig, John Landis und die Zucker-Brüder, aber das Ergebnis ist trotzdem eher unreif, ich denke weil wir eben von einem Frühfrühfrühwerk besagter Künstler sprechen. Gern benutzte Vergleiche, vor allem der mit der Nackten Kanone, sind dann doch ziemlich weit hergeholt. Kentucky Fried Movie ist purer Klamauk, zusammenhanglos, albern und, das muss betont werden, nur selten lustig. Ein paar Schmunzler sind auf jeden Fall dabei, für die gesamte Laufzeit aber deutlich zu wenig, bzw. ein deutlicher Indikator dafür wie sich der Humor über die Jahr(zehnt)e ändert.

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"Kentucky Fried Movie" ist ein extrem albernes Episodenfilmchen ohne jeden Verstand, dem es nicht nur an einer Story, sondern auch an guten Gags mangelt. Ich muss gestehen das ich mir das ein oder andere Lachen nicht verkneipfen konnte. Über den agressiven Gorilla der alles kurz und klein schlägt zu Beginn habe ich mich fast totgelacht, genau so wie über den "That's Armageddon" Fake-Trailer. Leider stellen solch witzige Gags eher die Ausnahme dar. Die meisten der oftmals sehr kurzen Episoden sind einfach nur albern und kein bisschen lustig. Bei der überlangen Episode "Für eine handvoll Yen" habe ich nicht einmal gelacht. Das sorgt mitunter für Längen. Schade, denn eigentlich beginnt der Film recht lustig.

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