Als der schwerreiche Niles Dunlap mit seinem Flugzeug abstürzt, kann nur noch seine verkohlte Leiche geborgen werden. Zur Überraschung aller, erbt aber nicht seine Stieftochter Brittany das Vermögen, sondern seine leibliche Tochter Maya, von deren Existenz bisher niemand wusste. Maya und Brittany können sich nicht ausstehen und giften sich immer wieder öffentlich an. Weil dem misstrauischen Versicherungsdetektiv Terence Bridge die ganze Sache aber etwas komisch vorkommt, beginnt er rum zu schnüffeln und Nachforschungen an zu stellen. Und tatsächlich stößt er bald auf ein Lügennetz aus Intrigen und Mord.
Nachdem der Vorgänger immerhin durch prominente Namen, einer akzeptablen Thrillerstory und einem interessanten Drehbuch aufwarten konnte, ist bei dem für den Videomarkt produzierten Nachfolger davon kaum etwas übrig geblieben. Die Darsteller muß man nicht kennen, die Story ist beinahe dieselbe (teilweise mit komplett übernommenen Komponenten wie der Dreier nur an anderem Ort) und grenzt beinahe fast schon an einem Selbstplagiat.
Ein großes Hindernis bei dem Film den like-it-Button zu drücken sind aber auch seine Charaktere. Die beiden konkurrierenden Mädels pendeln da zwischen Erbgeilheit und übertriebenen Zickenterror hin und her, das man beim besten Willen niemanden irgendwelche Sympathien anrechnen könnte. Das Schicksal der beiden Streithähne ging mir irgendwann ziemlich hinten vorbei, auch die ständigen Bikini Girls wurden irgendwann langweilig, da blieb lediglich der Thrillerpart als Ansprechpartner übrig.
Leider dauert es zu lange bis da wirklich so etwas wie Spannung ankommt. Das mit dem Flugzeugabsturz etwas ganz und gar nicht, merkt man sehr schnell und ahnt auch welcher Twist damit vorbereitet werden soll. Es werden zwar noch einige gelungenere Überrraschungsmomente präsentiert, aber bis dorthin muß man sich einfach zu lange durch Belanglosigkeiten kämpfen und am Ende überwiegt der Eindruck der Langeweile und die Frage nach dem Sinn so einer Fortsetzung.
3/10