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Für jemanden wie mich, der dem Klonen von Menschen und den daraus resultierenden Möglichkeiten liberal und aufgeschlossen gegenübersteht, stellt ein solch plakativer und moralisierend-reaktionärer Gentechnikthriller ein absolutes Ärgernis dar. Ein Klon wäre eben kein seelenloses, grausames Ungeheuer. Er wäre auch nicht in der Lage, die Gedanken und Erinnerungen seiner genetischen Blaupause mittels Telepathie (?) zu empfangen und zu teilen. Aber das sind halt die dummen Vorstellungen und Ängste, mit denen ein so banaler Reißer auf so einfältige Weise spielt. Auch wenn Audrey DeWilder als eiskalte Lolita aus dem Reagenzglas um eine starke Performance bemüht ist, so ist ihre Rolle doch dermaßen lächerlich, dass sie in regelmäßigen Abständen für unfreiwillig komische Momente sorgt. Und die Kinski, die selber mal eine starke Kindfrau war, sieht als hysterische Mutter im doppelten Sinne alt aus.

5

Dieses Thriller-Drama mit der Klon-Thematik beginnt interessant und flaut dann bis hin zur Belanglosigkeit ab. Lambert und Kinski spielen hier total unter ihrem Wert und sind zu Stichwortgebern degradiert. Die Storyline ist auf der Flatline einer TV-Produktion. Fazit: Nur für Alles-Seher geeignet oder für Komplettisten aus den Fan-Groups.

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