Review

Zwei junge Damen wohnen in einem englischen Schloss.
In des Schlosses Nähe befindet sich ein Wohnwagen mit einem jungen Pärchen.
Ein Mann mittleren Alters fährt in der Nähe des Schlosses mit seinem Auto umher.
Das Pärchen unterhält sich in einem gepflegten 7.Klasse-Sprachlabor-Oxford-Englisch miteinander, und auch die Dialoginhalte scheinen einer Sprachlaborkassette zu enstammen.
Dann gibt es einen Autounfall.
Polizei und Ambulanz kommen.
Das Auto des Mannes mittleren Alters steht mitsamt Insasse auf dem Schlosshof, was den zuständigen Makler dazu veranlasst, diesen Umstand zu monieren, und den Insassen mitsamt Wagen zum Sich-Removieren zu bewegen.
Im Schlosskeller gibt es einen Tumult! Der junge Mann aus dem Wohnwagen ist darin verwickelt.
Was diese den Tumult hervorgerufen habende Inkompatibilität der jeweiligen Interessenlagen an schlussendlichen Auswirkungen hat, weiß ich aber nicht mehr.

Tja, also, den Film habe ich vor zwei Tagen geguckt – ok, es war schon spät, aber nichtsdestotrotz – und schon kann ich mich nur noch an einige wenige Bild- und Ton- und fast gar keine Handlungsfetzen erinnern. Das mag an meinem Ausbildungsdefizit in puncto Mnemotechnik liegen, könnte seine Ursache jedoch auch im Film selbst finden.
Diesem Film des Namens „Vampyres“ lässt sich nämlich, neben der teils doch recht schönen und stimmungsvollen Bilder und dem gesprochenen Ideal-Sprachlabor-Oxford-Englisch sowie der allgemein gut gelungenen Atmosphärisierung auch eine gewisse Handlungsarmut, Spannungsmangel und endogene Inkohärenz unterstellen, die das Betrachtungserlebnis in seiner Gesamtwertigkeit doch nicht unerheblich herabmildern.

Details
Ähnliche Filme