Zwei weibliche Vampire locken Männer in ihr Lustschloss, um sie auszusaugen und sexuell gefügig zu machen.
Mitte der 70er Jahre – die Hammer-Studios schnippten einen DRACULA-Film nach dem andern aus dem Ärmel – inszenierte der spanische Regisseur José Ramón Larraz (bekannt für einen Softsex-Streifen mit Laura Gemser) unter englischer Produktion den erotischen Vampirhorror VAMPYRES, um zwei lesbische, männerhungrige Vampire. Neben guter Gruselatmosphäre bekommt der geneigte Zuschauer also auch viel nacktes Fleisch geboten. Hauptdarstellerin Marianne Morris, einem lasziven Rotschopf, sei Dank, dass dieses Fleisch auch überaus ansehnlich und vollbusig ausfällt. Die gekonnte Kombination aus Lesbensex, flotten Dreiern, verwitterten Friedhöfen und von Nebenschwaden verhangenem Vollmond weiß durchwegs zu begeistern. Überaus spannend fällt der Plot, besonders aus heutiger Sicht, zwar nicht aus, dafür aber umso verführerischer. Vergleicht man VAMPYRES mit den Filmen von Jean Rollin, fallen die Werke des Franzosen doch um einiges psychedelischer und hypnotischer aus, in Punkto Erotik stehen diese beiden in Kutten gehüllten Amazonen dem Meister aber in nichts nach.
Fazit:
Kleiner, aber feiner Klassiker in Sachen erotischem Vampire-Sleaze. Steht Klassikern wie VAMPYROS LESBOS oder REQUIEM FOR A VAMPIRE in nichts nach.