Review

Was wird hier schon wieder so rumgemeckert?
Hohes Tempo, Haken. Schöne Menschen, Haken. Ansprechende Bilder, gemacht für die große Leinwand, Haken. Satte Action, Haken. Interessante und namenhafte Besetzung, Haken. Humorvolle Zwischentöne, Haken. Knackige Laufzeit, Haken.
Der Guy Ritchie der Jahrtausendwende trifft den späteren Guy Ritchie des Blockbuster-Kinos. Natürlich ist das weder anspruchsvoll, noch fortschrittlich, noch einzigartig. Dafür auf den Punkt choreographiert und durchweg mittels charismatischer Darsteller zum Strahlen gebracht. Star-Power! Inhaltlich passt das auch, stilvolles Gaunertum in perfekt sitzende Anzüge, die alte Ritchie-Formel. Ein Heist der etwas anderen Sorte, nicht zu komplex, aber voller netter Einfälle. Ja, es gibt sogar dezente sozialkritische Untertöne, der Teufel „Konzern“, der Antichrist „Finanzinstitut“, der Dämon „Anwalt“.  Lediglich die Texteinblendungen waren etwas unpassend. Ende der 90er war das vielleicht cool, jetzt ist das aber der Papa, der die Freunde seiner Kinder beeindrucken will.
Ein klassisches Unterhaltungsprodukt, ohne den Anspruch mehr zu sein und damit gewissermaßen auch ohne Angriffsfläche. 

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