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Ein Unbekannter hat es auf die Belegschaft der Skating-Anlage "Roller King" abgesehen, die sich gerade mit mysteriösen Telefonanrufen herumschlägt. Das Einzige, was der Anrufer sagt, ist "Satan!". Bald gibt es Tote.

Ein grundsätzlich netter & sympathischer Indie-Slasher mit coolem Schauplatz & starkem Retro-Vibe, der soooo viel besser hätte werden können. Die Vorstellung der Location & die Einführung der Figuren erinnert sehr an Intruder, auch einige schräge Kamerapositionen sind da mit dabei. Leider fällt aber da schon ins Auge, dass Regisseur Daniel Zubiate kein Scott Spiegel ist. Das ist nicht spritzig, es mangelt an Dynamik. Das Gequatsche ist nicht launig, sondern langatmig. Die Alien-Maske des Killers ist cool, aber das Verhalten der Opfer ist sehr dämlich bis selten dämlich.

Die gehen alle sofort davon aus, dass einer ihrer Kollegen sich verkleidet hat, um sie zu erschrecken. Die Kills sind dann auch nicht das Gelbe vom Ei; überwiegend ziemlich lahm umgesetzt & oft auch noch blutleer. Und wenn das Blut mal fließt (z. B. bei der Pizzaschneider-schneidet-nicht-Pizza-sondern-Hals-Szene), dann sieht es nicht wirklich aus wie Blut. Das Beste an diesem in Albuquerque (New Mexico) gedrehten & glücklicherweise kurzen (74 Min.) Streifens ist das amerikanische DVD-Cover. Es erübrigt sich wohl zu sagen, dass das sexy Skater-Babe mit Axt im Film nicht vorkommt.

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