Ozonschichtoszillation
Für viele als Ableger der "RobotJox"-"Reihe" interessant geworden, funktioniert "Crash & Burn" allerdings auch einigermaßen eigenständig als endzeitlich-cheesiger Studioerguss der Full Moon-Schmiede. Über eine Welt nach dem Kollaps, kontrolliert von einem gefährlichen Medienkonzern und infiltriert von gut getarnten Cyborgs... Was zu rebellischem Widerstand im gesellschaftlichen Ödland führt!
"Crash & Burn" hat ganz Full Moon-typisch plastikhafte Kulissen und Kostüme, hübsche Damen, kaum Setwechsel, ikonische Vorbilder und Eckpunkte, eine endzeitliche B-Movie-Story, riesige Kampfroboter am Ende. Ein bisschen "The Thing", ein bißchen "RobotJox". Und doch am Ende nichts so wirklich und auch ohne Druck, Dampf, Dringlichkeit. Zwischen Soap und Cyborghorror. Ein reiner Studiospaß. Es dauert viel zu lange bis die Kacke mal anfängt zu dampfen. Die Figuren sind flach und reinste Klischees. Der Look ist okay, aber nie kreativ oder cool oder hübsch. Und die jederzeit sichtbaren Vorbilder und legendären Lehnpfeiler von Charles Band und Full Moon (Carpenter, Miller, Cameron, Scott, Verhoeven) kann man schließlich nicht einfach aus seinem Gedächtnis streichen. Und dagegen spielt "Crash & Burn" eben auf allen Ebenen nur Kreisklasse...
Fazit: egal ob als Spinoff oder eigenständig - "Crash & Burn" verbrennt weder noch ist er ein Unfall. Gut ist er aber auch nie. Für B-Movie-Endzeit-Fans vielleicht einen Seitenblick wert. Zumindest besser als "Robot Wars". Aber das heißt wenig.