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Zu Beginn des Films wird ein Text eingeblendet, wonach die französische Regierung einen Geheimdienst namens Alpha einsetzt, um Staatsfeinde gezielt zu töten. Im Vorspann sehen wie eine solche Alpha-Agentin, wie sie in Syrien eine Terrorzelle ausschaltet, sich aber weigert, Frauen und Kinder zu töten und schliesslich selbst bei einer Explosion verletzt wird. Einige Jahre später lebt die Ex-Agentin Sira untergetaucht in Marokko und betreibt dort eine Surfschule. Als ihr Freund, ein Polizist, den kriminellen Khoury-Brüdern zu nahe kommt, wird ein Attentat auf ihn verübt, dass er nur knapp überlebt. Sira will die Brüder zur Rede stellen, es kommt zum Kampf, bei dem die Brüder getötet werden. Sira wird verhaftet und hat sich durch diese Aktion selbst enttarnt. Denn die Brüder sind die Söhne eines mächtigen Waffenhändlers, der dem Alphaprogramm Informationen zu Terrorzellen verschafft, im Gegenzug Waffen erhält, die er dem IS verkauft. Und nun jagen Khourys Männer als auch der Geheimdienst Sira, die zum Gegenschlag ausholt.

Ein Agenten-Actionthriller, der fast ausschliesslich in Marokko spielt. Es wird ordentlich geballert und gekämpft, mitunter geht es recht hart zur Sache. Actionfans können den Film also durchaus anschauen. Die Story ist recht simpel und reisst nicht vom Hocker. Dazu noch der große Zufall, dass ausgerechnet Siras Freund gegen den Informanten von Alpha ermittelt. Auch die Inszenierung ist nicht ganz geglückt. Die Optik ist farbreduziert und kalt, der Schnitt zu hastig, da kommt mein Bildschirm nicht immer mit beim Bewegungsfluss. Ansonsten ist die Inszenierung ok, hätte etwas dynamischer ausfallen können. Unterm Strich ein ordentlicher, aber zu banaler Agententhriller, der ganz nett unterhält, aber auch nicht vom Hocker reisst. Solider Durchschnitt.

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