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kurz angerissen* erstmals veröffentlicht: 17.03.2013 Sogar ein schlechter Refn ist immer noch ein guter Film. Das beweist die bisher vielleicht schwächste Arbeit des Regisseurs, die aber immer noch in einem Atemzug mit Filmen wie "Fargo", "Barton Fink" und "Lost Highway" genannt werden muss. John Turturro ist für den "Snow Noir" ohnehin gemacht und enttäuscht auch diesmal nicht. Die Kamera leistet erstklassige Arbeit und bietet ein paar Einstellungen zum mit der Zunge schnalzen; Lynch-artige Überblendungen und präparierte Setdesigns bebildern die Kopfwelten der Hauptfigur, der sich durch karg eingerichtete Häuser, verschneite Landschaften und schwach beleuchtete Hotels mit blutroten Wänden kämpfen muss, um herauszufinden, was mit seiner Frau geschehen ist. Dass man dem Drehbuch manchmal aber nicht ganz anmerkt, worauf es hinaus will, lässt "Fear X" schlechter dastehen, als nötig gewesen wäre. *weitere Informationen: siehe Profil