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Jeffrey Franken ist ein zurückgebliebener, durchgedrehter Freak, der sich selbst Bioelektriker nennt. Bei einer Geburtstagsparty kommt seine Freundin unter den Rasenmäher und wird bis auf den Kopf zerstückelt. Ohne seine Freundin will Jeffrey aber nicht mehr leben, sammelt die brauchbaren Überreste seiner Freundin ein und schmiedet sofort einen Plan wie er sie wieder zum Leben erwecken könnte. Dabei braucht er möglichst viele Menschenteile, warum dafür auch nicht auf den Strich gehen, und sich ein paar attraktive Nutten besorgen. Völlig wahnsinnig baut er aus ihnen seine Freundin wieder zusammen. Das Endergebnis ist erschreckend und völlig katastrophal. Es scheint als wären alle Charaktere der Nutten in Jeffreys Freundin vereint. Der Wahnsinn beginnt.

Die Story birgt schon die ein oder anderen Lacher und wahrlich ist dieser Film ein allergrösster Schmu und Trash wie eigentlich nur Frank Henenlotter oder sogar TROMA ihn machen könnte.
Frank Henenlotter, hat hier die etwas komödiantische Art von Frankenstein gefilmt und nennt das ganze dann Frankenhooker.
Das ganze nimmt sich auch beim besten Willen nicht ernst, ist überhoben, dämlich, krank und überaus lustig. Die Effekte machen da keine Ausnahme, sind sie denn überzogen und bewusst billig inszeniert, weswegen man auch weniger von Splatter sprechen kann. Da explodieren die Körper der Frauen wie Pappmasche und die abgeschlagenen Körperteile erscheinen weitaus unblutig und plastisch. Schauspielerisch ist eigentlich alles in Ordnung, die Synchro ist okay, der Filmgenuss sicher solide und aufgrund 77 min Laufzeit auch nicht langweilend.

Frank Henelotter hat hier einen kleinen Trashfilm erschaffen, den man sich bedenkenlos anschauen kann.
Ein kleiner Film für zwischendurch. Nichts besonderes, aber wers anspruchslos mag, und für kurze Zeit sein Gehirn ausschalten möchte und über sowas lachen kann, ist hier gut bedient.

Solide 6,5/10

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