Russ Meyer, der Nudie-King deutscher Abstammung, hat schon für etliche große Kinomomente und (ganz sicher) für eine Menge "Ohhh´s" und "Ahhh´s" unter den männlichen Betrachtern gesorgt. Vielleicht war bei BLACKSNAKE [US 1972] und später dann bei UP! [US 1976] auch mal das ein oder andere "Uäärgh" dabei, mag sein. In Supervixens jedenfalls darf der feiste Charles Napier einen Feldzug starten, wie ihn die Leinwand (bis zum Jahr 1975) noch nicht ertragen mußte. ...feast on it!
Ein junger Mann namens Clint Ramsey muss flüchten, weil er unter Mordverdacht gerät, nachdem ein sadistischer Cop seine Geliebte gekillt hat. Auf der anschließenden Odysee durchs Land sieht er sich nun mit sexgierigen Frauen (angenehm) und den Brutalitäten tumber Männer (eher unangenehm) konfrontiert. Tolles Overacting und cartoon-style ziehen sich durch den gesamten Film & gipfeln in einem explosiven Showdown, der nur ein Fazit zuläßt: Das ist Sexploitation vom Feinsten!
Schön auch die zwischenzeitlichen Anflüge von Philosophie des Tankstellenleiters, vorgetragen in gebrochenem Deutsch: "Ich wunder mich mal, ob das vögeln das er hat, das er hat, es wert ist, das vögeln das er kriegt?"