Alle Kurzkommentare


3

Die ersten gut 80 Minuten ist das ein böse langweiliger Liebesfilm, in dem Hauptdrasteller, Regisseur und Drehbuchautor John De Hart mit seiner blonden Freundin Süßholz raspelt. Neben endlosen Dialogen gibt es mal ne unerotische Softcore-Szene zu sehen, die mit schlechter Musik unterlegt ist. Ach ja John De Hart singt die Songs selber und er hat natürlich gar kein Talent.

In den letzten paar Minuten wird die Freundin von satanischen Bösewichten getötet und er rächt sich. Klingt cool, ist es aber nicht: Die Action ist vollkommen erbärmlich inszeniert und extrem lahmarschig. Kultpotential?-Fehlanzeige!!!!! Einfach nur einer von unzähligen Scheißfilmen die bei 90 Minuten Laufzeit ein bis zeiweimal für verhaltenes schmunzeln sorgen aber im Grunde total nerven. 2-3 Punte.

3

Was THE ROOM für Tommy Wiseau und Beziehungsdramen ist, das ist ROAD TO REVENGE in ungefähr für John De Hart und Actionthriller: Eine kühne (Beinahe-) Einmannshow mit viel Herzblut, die aber aufgrund der Unfähigkeit des Machers zum Scheitern verurteilt ist und deshalb wiederum von einer kleinen Gruppe von Filmfreunden kultisch verehrt wird. De Hart konnte immerhin den exzentrischen Charakterdarsteller Wings Hauser für sein Projekt gewinnen und dessen paar Wutanfälle sind auch schon die wenigen Höhepunkte in dem ansonsten trägen und schnarchlangweiligen Billigstreifen. Anders als bei Wiseau stand nahezu gar kein Budget zur Verfügung und so sind Tonmischung und Bildqualität ziemlich übel und Szenen, die in einer Karaokebar spielen sollen, wurden einfach im Keller von De Harts Haus gedreht. Der Mann hält sich für Chuck Norris und einen Countrysänger - und lebt in einer Seifenblase.

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