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In einer Welt, in der das Gesetz die Verbrecher schützt, braucht es einen Cop, der die Regeln bricht:„Hast du einen Durchsuchungsbefehl?“ „Mein Durchsuchungsbefehl ist diese Faust. Willst du mir jetzt helfen, oder soll ich meinen Durchsuchungsbefehl in deine Fresse schlagen?“ Frank, aka motherfucking Fred Williamson, mischt den drogendealenden Abschaum (trotz Suspendierung!) auf. Auch wenn der Cast mit Prominenz in kleinen Nebenrollen aufwartet, ist das hier ein einfältiger Billo-Exploiter der unspektakulären Sorte. Seitenstraßen dienen als Locations, die Kameraarbeit kennt meist nur einen Standpunkt und zeigt lange Einstellungen. Die ausgelutschte Minimalhandlung wird durch sinnlose Clubbesuche gestreckt, bevor in der zweiten Hälfte kleinere Actionszenen folgen. Zwei fette Gewaltspitzen (explodierende, blutig zerfetzte Menschen) überraschen in einem ansonsten dreist billigen Cop-Film, dessen Schwächen einfach sympathisch sind.

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Fred Williamson, Richard Roundtree, John Saxon und Joe Spinell - wie kann ein auf Ruppig gemachter Copthriller von 1983 mit solchen Kultdarstellern nur so gewöhnlich und öde sein? Da hätte man sich viel mehr Sex, Gewalt, Machismo, Grindhouse-Feeling und Schmutz erhofft. Man hätte sich auch eine Art SHAFT der Achtziger vorstellen können, aber nein... In den Szenen, in denen im Armenviertel der Fettsack mit dem Kokain ausgequetscht wird, wirkt der Film fast amateurhaft inszeniert. Mit seinen paar wenigen Verfolgungsjagden und Explosionen erreicht er auch nur das absolute Actionthriller-Mindestmaß. Die diversen Abstecher in einen Tanzclub sind auch pures Gift für das Erzähltempo. Das Beste ist noch der knackige Elektrosound, wie er sich für ein Produkt aus jener Zeit gehört. Zum Ende hin scheint das Geld für Knalleffekte ausgegangen zu sein.

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