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Unverständlicherweise macht die Fortsetzung nicht mit den reizvollen Charakteren weiter, die am Ende von Teil 1 zusammengefunden haben, obwohl es sich doch so sehr angeboten hätte und man nur ein Jahr danach sicherlich noch dieselbe Darstellertruppe hätte zusammentrommeln können. Die nächste mittelschwere Enttäuschung ist die neue Richtung, die inhaltlich eingeschlagen wurde: Die Story über eine neue postapokalyptische Gesellschaft mit fragwürdiger Moral und einem Chef, der ausschaut wie Bill Gates, ist leider unausgegoren und letztlich uninteressant. Weder das lange Finale mit seinen üppigen Fressarien noch fiese Details am Rande wie z.B. der Arzt, der sich gerne heimlich mit Zombiekörperteilen sexuell befriedigt, werten das Geschehen groß auf. Da hat Regisseur Brian Clement echt mal danebengegriffen.