Review

Inhalt:

Die US - Kleinstadt Winfield:
Eine Krankenschwester  (Lisa Nichols) wird von einem Wärter (Larry Robinson) durch die dunklen Gänge der örtlichen Nervenheilanstalt geführt. Sie befänden sich nun in der Abteilung für die unheilbaren Fälle teilt er der sichtlich nervösen Frau mit.
Schließlich gelangen die beiden an eine Zelle am Ende des Ganges in der deren Insasse, so der Mann, bereits seit 25 Jahren unbeweglich sitzt, in dieser Zeit keinerlei Nahrung zu sich nehme aber trotzdem noch lebe. Da sich nichts an seinem Zustand geändert hat würde das Anstaltspersonal nur zweimal die Woche nach ihm sehen.
Die Krankenschwester wirft einen Blick durch die Guckklappe der Zelle auf den mysteriösen Patienten um gleich darauf entsetzt zurückzuweichen... .

Kurze Zeit später am Winfield College:
Ned Bara (Ted Clark), der universitätseigene Video-Nerd, der den Rest der Studenten regelmäßig per TV über den neuesten Klatsch und Tratsch informiert, ist auf einen Zeitungsartikel aus dem Jahr 1963 gestoßen:
Dort wird von einem Massaker an 7 Studenten auf dem örtlichen Friedhof berichtet. Ein Zeuge sei nach Entdeckung der Leichen in der Nähe aufgegriffen worden war wurde aber in die örtliche Anstalt eingewiesen da er offenbar geistig verwirrt war.
Ned wittert eine große Story und überredet seine Mitstudenten in die Anstalt einzubrechen und Fotos von dem dort sitzenden Zeigen zu machen.

Die zwei Studenten Ralph (Jeffrey Miller) und Sonny (Frank John Hughes) setzten in der nun folgeden Nacht Neds Plan in die Tat um.

Es gelingt ihnen dann auch unbemerkt in die Anstalt einzubrechen doch Ralph öffnet die Zellentür hinter der sich der angebliche "Zeuge" befinden soll.

Das Ganze endet mit Ralphs Ermordung durch Zachary Malius (Charles Cargin), den mysteriösen Insassen der Zelle.

Sonny gelingt jedoch die Flucht und Malius begeht einen weiteren Mord an einer Krankenschwester um sich dann zum Winfield College zu begeben.

Dort feiern die Studenten gerade eine wilde Party bei der auch Eric (Nick Gregory), Sonnys Bruder anwesend ist.

Leider hat dieser nicht besonders gute Laune hat doch seine Freundin Liz (Laura Carney) hinter seinem Rücken eine Affäre mit seinem Bruder was das Verhältnis der zwei Brüder nicht gerade positiv beeinflusst.

Doch Erics Liebeskummer ist schon bald seine geringste Sorge:
Sobald Malius auf dem Collegegelände angelangt ist, beginnt er sein blutiges Werk.

Denn der hagere, bleiche Mann in Priesterkleidung und den komplett schwarzen Augen ist kein Zeuge des Massakers vor 25 Jahren sondern der Täter... .


Meinung:

Happy Hell Night ist einer meiner Lieblingsslasherfilme.

In Bezug auf die Darsteller, die Atmosphäre und den Soundtrack weiss Brian Owens (der das Drehbuch zu Brainscan verfasste) einzige Regieleistung zu überzeugen.

Obwohl in den 90-ern entstanden atmet dieser nette kleine Horrorfilm den Geist der 80-er.

Während einige Szenen durchaus Kopfschütteln verursachen können (so gerät Eric nach dem Ausbruch Malius in eine Polizeikontrolle und anstatt die Polizistin zu informieren das da ein gefährlicher Geisteskranker ausgebrochen ist, lügt er der guten Frau die Hucke voll) sind wieder andere schön unheimlich und atmosphärisch:
So der Beginn wo der Wärter und die Schwester durch die düsteren Gänge der Anstalt gehen, der Moment wo der örtliche Priester Cane (Irfan Mensur) kurz nach dem Massaker im Mausoleum auf dem Friedhof erst die Leichen der Studenten fndet und dann Malius selbst trifft oder die Szene wo eine Christusfigur am Kreuz lebendig wird.

Besonders der Antagonist Zachary Malius ist ein dickes Plus für Happy Hell Night.

Charles Cargin (True Lies, Bullets over Broadway) liefert eine richtig schön unheimliche Darstellung.

Interessant ist auch das Malius an sich nicht der Killer ist.

So macht Happy Hell Night mit dem Antagonisten einen Abstecher ins Zombie- bzw. Exorzistengenre.

Denn der wahre Mörde ist ein Dämon der, im Zuge eines okkulten Rituals beschworen, Besitz vom Leichnam des verstorbenen Priesters ergriff.

Leider wird das unheimliche Erscheinungsbild etwas getrübt das der wandelnde Leichnam nach jedem Mord Sachen sagt wie: Kein Fernsehen, Kein Sex etc..

Dies fällt aber nicht besonders schwer ins Gewicht dafür hat mir Happy Hell Night zu sehr gefallen.

Die dt. Synchronisation ist sehr gut und ich persönlich denke das Happy Hell Night durchaus das Zeug zu einer Trilogie gehabt hätte (auch ein Remake wäre hier mal angebracht).


Fazit:

Freunde von unterhaltsamen B-Movies können hier ruhig einen Blick riskieren.

(10/10)

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