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Also diesen Film muss man einfach gesehen haben. Er ist absurd, krank, pervers und ein wenig anarchistisch (wenn man dei Hintergründe des Filmes kennt). Es ist eindeutig zu erkennen, dass die Story aus den Händen des Meisters Tarantino kommt. Schon wie der Vater mit seiner Tochter über ihr gemeinsames Sexleben redet, wird klar, hier hat doch jemand ganz krankes die Hände im Spiel.
Es handelt um das "Ehepaar" Knox, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die wahrscheinlich coolsten Serienmörder aller Zeiten zu werden. Zumindest wird das von der Presse so beurteilt und sie werden hingestellt, wie wahre Helden. So ist es also auch kein Wunder, wenn man Leute mit übertrieben Plakaten rumrennen sieht wo draufgeschrieben steht "Murder me Mickey !". Beide kommen ins Gefängnis und dort beginnt dann auch das Spektakel. Wenn man weiss, dass die meisten oder fast alle Szenen in einem richtigen Gefängnis mit richtigen Gefangenen spielen, wird einen schon anders zu Mute. Da möchte man doch am liebsten den armen Tommy Lee Jones befreien, aus der Höllenbrut. Zum Schluss stehen sie da wie am Anfang: Frei, von der Presse und den Medien gefeiert, verliebt und mit einer dicken fette Blutspur von etlichen Leichen hintendran.
Die filmische Umsetzung ist genial. Wenn man den Film zum ersten Mal sieht, kommt man vielleicht etwas mit den vielen Farben durcheinander. Aber guckt man ihn ein zweites mal , so betrachtet man sie als genialen Filmstreich. Auch die sehr kurz eingeblendeten Szenen und Bilder haben etwas für sich. Ich fühlte mich sehr stark in einigen Szenen an "Fear and Loathing in Las Vegas" erinnert. Als zum Beispiel der Fernseher das Bild in den ganze Raum überträgt.

Man muss einfach sagen es ist ein Film, der mit kranken und anarchistischen Mitteln die kranke verdorbene Gesellschaft wiederspiegelt, in der wir heute leben.

EIN MUSS !!

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